Piroggen im Weltall I Ary Sternfeld, der Erfinder der Kosmologie I Polnische Raumfahrt Teil 1 I +Videopodcast I +Podcast Folge 16

Piroggen im Weltall nennen wir unsere kleine Podcastreihe über die Anfänge und die Zukunft der polnischen Raumfahrt.

Wir haben uns durch den aktuellen Flug eines Polen in den luftleeren Raum kurzfristig mit dem interessanten Thema beschäftigt.

Wir fangen mit dem Erfinder der Kosmologie, Ary Sternfeld an, gehen über die neugegründete POLSA, über den ersten Polen im Weltraum über den zweiten, der kürzlich in der Raumstation war und besprechen als letztes noch zwei weltweit berühmteste historische Polen, die sich mit dem Weltall vor mehreren 100 Jahren schon befasst haben: Kopernikus und Heweliusz, dessen Grab wir in einer Kirche in Gdansk gefunden haben. 

Dann kehren wir zurück zu unserem Dreistadt-Podcast und beginnen mit Gdansk/Danzig.

Alles in allem eine wirklich wahnsinnig interessante Geschichte. Dazu mussten wir nach einem recherchierten Skript gehen, um nichts falsch zu erzählen, dass ihr jetzt hier auch mit den Links, woher wir die Informationen haben nachlesen und nachschauen könnt:

Warum Pirogge im Titel?

Pirogge im Titel deshalb, weil sie tatsächlich als Nationalgericht mit auf den Flug zur Raumstation mitgenommen wurde. Aber das besprechen wir ein einem anderen Podcast. Diesmal ist Ary Sternfeld der Hauptakteur dieser Folge 16, der einer der wichtigsten Akteure insgesamt für die Raumfahrt war, doch nur noch Astronomen bekannt ist, weniger der „normalen“ Bevölkerung, die sich nur Sternschnuppen oder Sonnenfinsternisse anschauen.

Ary, wird oft auch Ari geschrieben, war der erste Mensch, der überhaupt das Wort Kosmologie geschrieben hat seinem ersten Sachbuch, das damals kaum jemand wahrgenommen hat. Diese im Buch dargelegten Theorien standen die damaligen Wissenschaftler skeptisch gegenüber, denn damals glaubte man nicht an die Möglichkeiten, die Autoren in ihren Science-Fiction-Romanen herausgebracht haben, das sie jemals Wirklichkeit werden würden. Seine Studien waren ein Hirngespinst, höchstens nur in Groschenromanen möglich, laut Experten der 1920er/1930er Jahren, bis die richtigen Personen auf ihn aufmerksam wurden. Zum Skript und Podcast zum Hören und Sehen: :

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Von dem Anfang eines vergessenen Initiatoren der Kosmonauten bis zur Zukunft der polnischen Raumfahrt

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(Leider ist die Tonqualität durch das Rauschen der Lüftung beim Laptop bei der Aufnahme schlechter geworden als in der Sprechprobe zu hören war. Das KI-Programm Auphonic hat es ein wenig besser gemacht, aber nicht zufriedenstellend.. Trotzdem hoffen wir, dass wir bei den ersten beiden Folgen, die wir hintereinander aufgenommen haben, das spannende Thema gut rübergebracht zu haben)

Der Unterscheid zwischen Astrologie und Kosmologie

Beide Begriffe sind eigentlich gleich, haben aber eine unterschiedliche Bedeutung. Denn der Amerikaner fliegt zu den Sternen. Astro kommt aus dem altgriechischen (αστρον) für Stern. Obwohl sie auf keinem Stern waren, sondern nur auf dem kalten Mond die Füße vertreten haben. Ein Stern wäre ja ein wenig Heiß und würde Blasen auf den Füßen erzeugen.

Der Kosmonaut fliegt ins Universum! Kommt ebenfalls aus dem Altgriechischen für Universum (κόσμος). Beides heißt aber allgemein Raumreisende!

Beide jedoch haben die gleichen Risiken. Da macht der Name keinen Unterschied! Der Weg ins All ist mit vielen Gefahren verbunden. Und der Weg Astro- oder Kosmonaut zu werden ist weit. Wollte das auch mal werden, aber ich scheiterte ja schon in der Realschule an der Algebra. Im Weltall muss man zumindest im luftleeren Raum mal die Wurzel ziehen, wenn die Technik versagt und der Weg auf die Erde berechnet werden muss. Ich wäre also in der oberen Luftschicht wahrscheinlich verglüht. Da kann man sich aber auch ein teures Urnengrab wenigstens sparen.

In beiden Fällen ist jedoch „nautes“ (ναύτης). Die Nautik spielt auf der See eine große Bedeutung. Im All ist es nicht anders. Da schwebt oder segelt man mit einem Raumschiff als „Seemann“ durch den luftleeren Raum. Die Russen haben daraufhin ihr Raumfahrtprogramm „Segler im Universum“ genannt. Die Amerikaner bezeichneten ihr Raumfahrtprogramm „Segler zu den Sternen“

Ein paar polnische Wörter zum Einstimmen auf unseren Podcast:

DEUTSCH

Weltraum

Rakete

Wasserstoff

Mikrowelle

Schwerelosigkeit

Raumstation

Universum

Sterne

Sonne

Sonnensystem

Unendlichkeit

Relativitätstheorie

POLNISCH

kosmos

raketa

wodór

mikrofalówka

nieważkość

stacja kosmiczna

wszechświat

gwiazdy

słońce

Układ Słoneczny

nieskończoność

Teoria względności

Ary Sternfeld – Der Pole, der die Kosmologie erfand

Wir beginnen mit dem Polen, der eigentlich den Kosmonauten als Berufsausdruck geprägt hat:

Ary Sternfeld war so gesehen der erste Pionier am Boden der Erde, aber den Begriff „cosmonautica“ in einer Dissertation erstmalig erwähnte!

Das russische Wort für Segler zu den Sternen heißt „swesdoplawanije“ (zu Deutsch „Segler zu den Sternen“) weit verbreitet in Russland. Dies war jedoch lange vor dem ersten Flug ins All, als sich die sowjetischen Behörden entschieden, den Begriff „Kosmonaut“ für alle Fälle zu verwenden. Und ja, das ist wirklich weise gewesen. Denn Kosmonaut ist sprachlich auch in anderen Sprachen eher universell als das alternative russische Swesdoplawanije.

Eine Theorie sagt jedoch, dass es der russische Luft- und Raumfahrtingenieur Michail Tichonrawow (1900-1974) zugeschrieben wird, den Begriff „Kosmonaut“ geprägt und populär gemacht hat. Er hat ihn ins Spiel gebracht. Für die Russen war Astronaut ein Science-Fiction-Begriff, der in Büchern stand, wie einfach es in der Fantasie war zu den Sternen zu kommen. Doch mit den damals bescheidenen Mitteln, die gerade erfunden wurden, wußte man, dass die langen Flüge einfach nicht möglich waren. In Russland dachten die Menschen dann einfach realistischer, dass man ja erstmal das nahe Universum nah der Erde erkunden könnte. Wenn der Antrieb für weite Reisen zu den Sternen wirklich möglich wird, dann könnten sie sich vielleicht doch noch mal daran erinnern, das englische Wort zu nutzen.

Ary Sternfeld ist also einer der ersten Polen, der sich mit dem Weltall befasst hat:

Er wurde 1905 im russischen Reich geboren, damals war Polen noch durch die Teilung zwischen dem deutschen und russischen Reich von der Landkarte verschwunden. Seine Laufbahn war nicht einfach. Denn bevor er Ingenieur wurde und als Raumfahrtpionier anerkannt wurde, gab es viele Hürden, weil zu der Zeit diese Forschung von niemanden entwickelt wurde außer einigen Theorien, wie die von Albert Einstein.

Ary Sternfeld stammte aus einer einfachen jüdischen Kaufmannsfamilie. Er wurde geboren am * 14. Mai 1905 in Sieradz das ist ein Ort mit heute ca 41000 Einwohnern ca 60 km südwestlich von Lodz entfernt. Er starb am † 5. Juli 1980 in Moskau)

Leider ging das Familienstammbuch im jüdischen Ghetto Lodz während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg verloren. Sternfeld hatte drei Schwestern und fiel schon früh durch seine Begabung auf. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs zog die Familie nach Łódź. Sternfeld besuchte dort das jüdische geisteswissenschaftliche Gymnasium, das Abschlüsse in Judaistik und Allgemeinwissenschaft anbot.

Er entwickelte erste Ideen zur Raumfahrt und beschäftigte sich mit den Möglichkeiten einem Raketenflug zum Mond. Er schrieb mit 17 Albert Einstein an, nachdem er die Relativitätstheorie von ihm gelesen hatte. Einstein antwortete ihm. Vielleicht war Einstein die Zündung für ihn ab 1923 an der Krakauer Jagiellonen- Universität in der Philosophischen Fakultät anzufangen zu studieren. Er wollte nicht nur die Naturwissenschaften, sondern auch die technischen Wissenschaften studieren. Im Herbst 1924 ging er nach Frankreich, nach Paris.

Um sich geldlich über Wasser zu halten und sein Studium selbst zu finanzieren, arbeitete er in den dortigen Markthallen und auch bei Renault. Ein Teil seines Geldes floss zu seiner armen Familie nach Lodz. Er studierte an der Universität in Nancy. Morgens war er Gaszähler-Kontrolleur, dann bei Omer Samyn, einem Automobil-Unternehmen in den Sommerferien, wo er als Konstrukteur arbeiten soll. Nebenbei berechnete er Raketenflugbahnen. Natürlich mussten ihn die damaligen Kommilitonen für einen Spinner gehalten haben. Niemand glaubte an einen Flug ins All. Es war reine Fantasy aus Groschenromanen, die damals überall zu kaufen waren. Nach vier Jahren war er Maschinenbauingenieur als Zweitbester von 30 Absolventen. Er lebte fortan im Quartier Latin in Paris als Konstrukteur und Berater verschiedener Industrieunternehmen. Er entwickelte originelle Geräte. Zum Teil wurden sie auch patentiert. Zu diesem Zeitpunkt verdiente er soviel, das er Studenten und junge Ingenieure Geld lieh, was er meist nicht wiedersah.

1928 wurde er Doktorand an der Universität von Paris. Seine Dissertation war über Raumfahrtflüge, die nirgends in der Welt Forschungsgegenstand zu dem Zeitpunkt war. Er berechnete mit modernen elektrischen Zählmaschinen und Arithmometer* in Einrichtungen, wo er nebenbei arbeitete. Er hielt dazu Vorträge, veröffentlichte Zeitschriftenartikel über die Möglichkeiten der Raumfahrt. Und dann las er 1929 aus einer Deutschen Zeitschrift einen Artikel von Konstantin Ziolkowski den Artikel „Die Rakete“. Er schrieb in an und bat um einige seiner Arbeiten. Sternfeld schrieb einen Artikel über Ziolkowski in der Zeitung L’Humanité über Ziolkowski mit einem Foto, das dieser ihm dazu geschickt hatte. Sternfeld lernte nun Russisch, um Ziolkowskis Arbeiten lesen zu können.

Sternfelds Unterstützerin und Assistentin in dieser Zeit war Sternfelds künftige Frau Gustawa Ehrlich gewesen, die 1924 aus Łódź nach Paris gekommen war und Sekretärin der polnischen Abteilung der Parti communiste français wurde. Sie beteiligte sich an der Esperanto-Bewegung und erreichte zwei Studienabschlüsse an der Universität von Paris, für Erziehung entwicklungsgehemmter Kinder und Französisch als Fremdsprache. Sie führte Sternfelds Korrespondenz in Französisch, Russisch, PolnischDeutsch und Jiddisch. Sie starb 1962 in Moskau.[5]

Im August 1932 kehrte Sternfeld zu seinen Eltern in Łódź zurück, um sich auf die Fertigstellung seiner Dissertation konzentrieren zu können. Nach eineinhalb Jahren war die Monografie Initiation à la Cosmonautique abgeschlossen. Die 490 Seiten hatte seine Schwester Franka Sternfeld getippt, die später im Konzentrationslager starb. In dieser Monografie behandelte Sternfeld die Gesamtheit der Probleme der Raumfahrt von der Struktur des Sonnensystems bis zu den relativistischen Effekten. Er prägte den Begriff der Fluchtgeschwindigkeit. Als Erster beschrieb er den Bi-elliptischen Transfer. Die berechneten optimierten Trajektorien zeichneten sich durch minimierten Treibstoffbedarf aus und wurden als Sternfeld-Trajektorien bekannt. Sternfelds Bericht in der Universität Warschau am 6. Dezember 1933 wurde nur kühl aufgenommen, und für seine Monografie fand er keinen Verleger in Polen.

Sternfeld ging er enttäuscht wieder nach Paris zurück. Sternfeld präsentierte seine Berechnungen zu Raketenbahnen an führenden Pariser Wissenschaftsinstitutionen, erhielt dafür 1934 viel Anerkennung, u.a. auch von dem deutschen Raumfahrtpionier Hermann Oberth und wurde mit einem erstmalig initiierten internationalen Raumfahrt-Preis ausgezeichnet, den der französische Industrielle Hirsch stiftete.

Sternfelds Arbeiten wurden nun anerkannt, und er erhielt attraktive Forschungsangebote. Da Sternfeld und seine Frau sich für SozialismusInternationalismus und den Aufbau einer gerechten Gesellschaft begeisterten, entschieden sie sich, in die Sowjetunion zu gehen[5]. Bereits 1932 war Sternfeld auf Einladung des Volkskommissars für Schwermaschinenbau nach Moskau gekommen, um sein Androiden-Projekt durchzuführen.

Sternfeld ist auch der erste Mensch, der einen menschlichen Roboter kreierte, zumindest in seinen Schriften. Hätte er Mittel und Wege gehabt, wären hätten wir heute jeden einen im Haushalt: Einen Andoiden. Der Android sollte für schwere gefährliche Arbeiten am Boden und im Weltraum eingesetzt werden. 1934 übergab Sternfeld das maschinengeschriebene Manuskript seiner Monografie Initiation à la Cosmonautique der Handelsvertretung der UdSSR in Paris und ging 1935 mit seiner Frau in die UDSSR. Sein persönliches und wissenschaftliches Archiv blieb bei seinen Eltern. Doch als die Deutschen die Juden in Konzentrationslagern steckten, wurden von beiden alle Familienmitglieder umgebracht. Sein Archiv in Lodz ist leider auch verloren gegangen.

Sternfeld Frontispiece.jpg
Von фотография 1932 года, автор не известен - личный архив, CC0, Link

Das Cover wurde 1932 vom polnischen Avantgardisten Karol Hillier entworfen. Ihm widmen wir mal einen eigenen Podcast. Denn er war als Grafiker und Lichtbildner seiner Zeit weit voraus und starb 1939 im Wald von Lucmierz. Warum wieso folgt also alsbald! Zurück zu Ari Sternfeld:

Anfang Juli 1935 wurde Sternfeld Oberingenieur im 1933 gegründeten Moskauer Raketen-Forschungsinstitut (RNII).[4] Ein weiterer Oberingenieur war Sergei Pawlowitsch Koroljow, der dann Raumfahrttechnik-Chefkonstrukteur wurde. In Koroljows Abteilung arbeitete Sternfeld mit Walentin GluschkoMichail Tichonrawow und Juri Pobedonoszew zusammen. 1936 erhielt Sternfeld die sowjetische Staatsbürgerschaft.[3] Der RNII-Chefingenieur Georgi Langemak übersetzte Sternfelds Initiation à la Cosmonautique ins Russische, die dann 1937 in Moskau erschien (Neuauflage 1974).

Viele RNII-Mitarbeiter wurden Opfer des sogenannten Großen Terrors durch Stalin. Stalins Paranoia verhinderte wissenschaftliche Durchbrüche in der Raumfahrt, die vor dem Zweiten Weltkrieg vielleicht einen Durchbruch, die noch früher in der Menschheit zu einem Flug zum Mond gebracht hätte.

Der Direktor Iwan Kleimjonow und der Chefingenieur Langemak wurden erschossen. Koroljow, Gluschko und viele andere wurden verbannt. Sternfeld wurde im Juli 1937 entlassen und blieb arbeitslos.[3] Vergeblich wandte er sich an den Direktor des Sternberg-Instituts für Astronomie (GAISch) Wassili Fessenkow, an den Präsidenten der Akademie der Wissenschaften der UdSSR (AN-SSSR) Wladimir Komarow, den Direktor des Lebedew-Instituts Sergei Wawilow und andere. Sein Brief an Stalin im Mai 1939 blieb unbeantwortet.

1938 war Sternfelds erste Tochter Maja geboren worden. 1940 kam die zweite Tochter Elvira zur Welt. Nach Beginn des Deutsch-Sowjetischen Kriegs beantragte Sternfeld im Juli 1941 die Einberufung in die Rote Armee, was abgelehnt wurde. Mit Frau und Töchtern wurde er in den Ural evakuiert. In Serow unterrichtete er am Metallurgie-Technikum PhysikFestigkeitslehreTechnisches Zeichnen und Maschinenelementlehre, während seine Frau Deutsch-Unterricht gab.[4]

Im Sommer 1944 bemühte sich Otto Schmidt vergeblich, Sternfeld aus der Evakuierung zurückzuholen. Erst nach Sternfelds Brief an Michail Kalinin konnte Sternfeld im Dezember 1944 mit seiner Familie nach Moskau zurückkehren. Er fand weiter keine Anstellung, so dass er sich mit Vorträgen und populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen in Technika – molodjoschiOgonjokMoskowski Komsomolez und anderen Zeitschriften durchschlug. 1954 organisierte er mit anderen die Astronautik-Sektion des Zentralen Tschkalow-Aeroclubs in Moskau. Er leitete das wissenschaftlich-technische Komitee für Raumfahrt-Navigation. Für das WINITI referierte er Aufsätze über Weltraum-Themen.

Ein Jahr vor dem ersten Sputnik erschien Sternfelds Buch über künstliche Erdsatelliten, das Sternfeld weltweit bekannt machte, das 1957–1958 25-mal in 18 Ländern herausgegeben wurde und dessen Übersetzung 1958 in den USA erschien.[8][9] Ähnlich erfolgreich war Sternfelds nächstes Buch über künstliche Satelliten für interplanetarische Flüge.[10][11] Da die UdSSR nicht dem Welturheberrechtsabkommen beigetreten war, erhielt Sternfeld kein Geld für die Veröffentlichungen im Ausland. Er lebte weiter in beengten materiellen Verhältnissen und war zutiefst unzufrieden, dass er nicht in den Wissenschaftler-Gruppen zur Entwicklung der Raumfahrt mitarbeiten konnte. Obwohl inzwischen seine wissenschaftliche Arbeit Anerkennung gefunden hatte, blieb Sternfeld ohne Anstellung. Seine damalige Tätigkeit im Forschungsinstitut galt nicht als staatlicher Dienst, so dass er nicht pensionsberechtigt war. Erst der Präsident der AN-SSSR Mstislaw Keldysch löste das Problem und verhalf ihm zu einer Pension.

Sternfeld starb am 5. Juli 1980 in Moskau und wurde auf dem Nowodewitschi-Friedhof begraben. Die Bildhauerin Faina Samoilowna Chasan erschuf ein aufgeschlagenes Buch mit einem Sternfeld Relief, seinen Daten und seinem Wahlspruch Per Aspera ad astra auf der rechten Seite aus der Sternfeld -Trajektorie.

Ein Mondkrater auf der Rückseite des Mondes bekam den Namen Sternfeld zu Ehrung. Das astronomische Observatorium und Planetarium in Lodz, sowie Straßen in Lodz, Sierdz und Kirjat Ekron zieren seinen Namen.

Das übrig gebliebene Sternfeld-Archiv befindet sich größtenteils im Sternfeld-Kabinett des Moskauer Polytechnischen Museums.

Interessante und weiterführende Links zu Ary Sternfeld:

*Arithmometer – Wikipedia

Aus Wikipedia kopiert: Ein Arithmometer ist eine mechanische Rechenmaschine, auf die der Franzose Charles Xavier Thomas de Colmar (1785–1870) im Jahre 1820 ein Patent erhielt. Der Arithmometer basiert auf dem Prinzip der Leibniz-Maschine. Mechanische Rechenmaschinen waren tatsächlich noch bis Ende der 1970er Jahre im Gebrauch.

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Ari oder Ary Sternfeld (mal wird der Vorname mit i, mal mit y geschrieben im Internet, richtig wird das polnische y sein, das als i ausgesprochen wird):

Ari Abramowitsch Sternfeld – Wikipedia

Ary Sternfeld – Ludzie

Ary Szternfeld astronom z Sieradza – Archiwum Państwowe w Łodzi

Ary Sternfeld (1905-1980) :: museum-digital

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Oppenheimer Dokumentation in der Arte Mediathek:

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Empfehlenswerte Filme von, über und mit Stephen Hawking:

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Filmtipp zum Thema Androide, was Ary Sternfeld als erster Mensch in seinem Buch anspricht : „Der 200 Jahre Mann“ mit Robin Williams, nach einem Buch von Isaac Asimov

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Humorvoller Flug mit Schweine im Weltraum von der Muppet-Show

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Das war Teil 1 im Podcast Piroggen im Weltall über Polen, die sich mit der Raumfahrt befasst haben. 

Einige Recherchearbeiten sind aus Wikipedia übernommen worden. Die Links haben wir drin gelassen für diejenigen, die weitere Informationen abrufen möchten.

Bis zum nächsten Mal!

Na razie!

Neue Berufe in Polen I +Videopodcast I +Podcast Folge14 Teil 1

Neue ungewöhnliche Berufe in Polen besprechen wir diesmal. Manche Berufe gibt es auch schon längst hier in Deutschland. Polen hat sich in den letzten Jahren auch umgekrempelt. Von einem Arbeiter- und Bauernstaat zu einem Dienstleistungszentrum und Start-Up-Karriere-Sprungbrett für junge Unternehmer und Unternehmerinnen auch in ungewöhnlichen Berufen.

TEASER

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Wir splitten den Podcast in zwei oder drei Teile. Es wird immer mal wieder einer darüber kommen, weil es nicht nur 10 neue Berufe gibt im Dienstleistungssektor.

Diesmal haben wir folgende Berufe ausgewählt und besprochen:

Groomer – Hundestylist*in

Konsultant DS. Slubow (Wedding Planer) – Hochzeitsplaner*in

Meeting Planer – Konferenzplaner, Eventmanager, Picknickplaner

Pielegniarz Alpinista – Baumpfleger*in

Zoopsycholog – Behawiorysta – „Zoopsychologenverhaltenstrainer“ hart übersetzt. Er fördert die Beziehung zwischen Besitzer*in und Tier

Personal Shopper – Persönlicher Einkäufer und individueller Berater

Animator Czasu Wolnego – Freizeitanimateur*in. Organisiert die Freizeit allgemein.

Travel Manager – Geschäftsreisemanager

Rezydent – Reisekümmerer

Barista – Kaffeemacher in Cafés und Restaurants

Egzaminator Online – E-Learning durch die Pandemie wahrscheinlich entstanden

Taksator – Gutachter*in für Immobilien

Specjalista ds. Telebankingcu – Spezialist bezüglich Online-Banking

Fundraiser – Kümmert sich von Non-Profit- Organisationen, sucht nach Ministerien, Sponsoren, Anträge etc.

Doradca do spraw Zywienia – Ernährungsberater*in, auch Beratung zur Physischen Aktivität, wie Sport, Bewegungstherapien

Ortoptysta – Diagnostiker für Augen, Brillen etc.

Trendsetter – Reklame für ein bestimmtes Produkt bzw. zeigt, was gerade In ist.

Coolhunter – kein kalter Jäger, sondern eine Art Vermittler und Trendsetter als Vorfunktion

Copyrighter – Ideengeber und Vorgeber

Wir stellen fest, dass die englische Sprache bei einigen Dingen Einzug gehalten hat. Manche Berufe bekommen einen neuen polnischen Namen, manche haben einen englischen Namen behalten.

Es verändert sich vieles und die KI wird auch in Polen so einiges verändern. Wir bleiben dran!

Viel Spaß beim Sehen und oder Hören!

Auschwitz – Unser Besuch im Konzentrationslager I +Videopodcast I +Podcast I Folge 13

Wir haben Auschwitz besucht. Wir brauchten etwas Abstand, um es auch zu besprechen, weil man es nicht begreifen kann, was Menschen anderen Menschen antun können.

Zum 80. Mal jährt sich nun das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit die Befreiung Europas von den Nationalsozialisten, die Polen sehr stark zerstört haben. Dies ist einer von einigen Beiträgen, die wir machen zum Thema 80 Jahre Kriegsende. Unter anderem folgt noch ein Podcast über das Zweite Weltkrieg-Museum in Gdansk.

Die Sowjetischen Soldaten befreiten das Konzentrationslager in Auschwitz und das etwas später erbaute Auschwitz – Birkenau am 27.1.1945 und sahen die Greueltaten, die wir nur aus der Führung und dem was wir heute von Fotos, aus Filmdokumenten und Büchern kennen. 

Wir empfehlen definitiv eine Reise dahin. Denn die Erinnerungskultur muss für Generationen bleiben, damit es sich gerade jetzt im neu aufkommenden Nationalismus und bei einer rechtsextrem eingestuften Partei mit 25% Wählerschaft nicht wiederholen kann. Doch die AfD mit ihrer Nähe zu Putin bedroht auch Polen,  sowie das gesamte Friedensprojekt Europa.

Das sind wir den Opfern dieser unmenschlichen Ideologie und des Krieges schuldig!

Wir werden uns das noch einmal ansehen und auch den Ort, für den wir leider keine Zeit hatten. 

Im Videopodcast haben wir Fotos von der Begehung eingebaut.

Fotos und weitere Videos folgen in Extra-Beiträgen im Blog!

Nie wieder ist jetzt!

Wir haben vor allem Befürchtungen durch die nun in Deutschland wählbare Partei AfD mit ihrer 25% Wählerschaft, die nun Rechtsextremistisch eingestuft wurde, die unser Friedensprojekt Europa bedroht. Sie unterstützt Putin und bedroht damit auch indirekt Polen. Das ist vielen Wählern dieser Partei hierzulande nicht bewusst. Für Polen ist die AfD eine Gefahr!

TEASER

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Im Taxi durch Katowice I +Videopodcast I +Podcast I +Fotos I Folge 12

Katowice ist die unterschätzte polnische Stadt. Sie ist es definitiv wert  für einen mehrmaligen Reisetrip von ein bis 7 Tagen. In 10 Jahren ist sie raus aus dem Schmuddelimage gesprungen und ist nun fuß- und radfreundlich, lädt mit Sauberkeit und netten Menschen ein die Stadt mit Industriekultur und Umgebung in Schlesien mehr zu erkunden, als nur kurz zu besuchen.

Unsere knappen 30-Podcast-Minuten sollen nur unsere Reiseerlebnisse mitteilen. Über die Stadt selbst kommt ein eigener, denn nicht nur Katiowice ist sehenswert. Schlesien ist urlaubstechnisch eine sehr besondere Landschaft aus Industriekultur, Natur, besonderen Schlössern und Burgen, sowie Altstädten mit reichhaltiger Geschichte aus der deutschen, österreichischen und polnischen Zeit. Architektur und Kultur treffen sich hier zu einem Gläschen Wein oder Bier.

Teaser

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Wir haben hier eine Übernachtung auf dem Rückweg mit dem Zug von Kraków nach Haus eingebaut. Wir wurden nicht enttäuscht. Denn wir kennen ja auch nur das Schmuddelimage von Grauschwarz, wie viele auch das Ruhrgebiet unterschätzen und immer noch nicht glauben können, wie grün es hier ist.

Schon im Bahnhof beginnt das neue Zeitalter der alten Bergbaustadt im polnischen Schlesien. Wir konnten vom Boden lecken, so sauber war es dort. Direkt nebenan ist ein direkter Zugang zu einem Einkaufsparadies, ähnlich wie in Krakow.

Im Podcast beschreiben wir unsere Eindrücke von der Ankunft, dem Gang durch die Altstadt, die Stadtrallye, die abends auch im Polnischen Fernsehen übertragen wurde, das besuchenswerte Bergbaumuseum bzw. Schlesische Museum,  die große ufoartige Event-Halle aus den 1970er Jahren in einem übergroßen Kreisverkehr und natürlich darf nicht die besondere und lustige Taxifahrt mit Reiseführung vom Ur-Katowicer Mateusz im Fahrzeug aus Bottrop in die sehr besondere UNESCO – Stadt Nikiszowiec fehlen.

Wir übernachteten im tollen Vienna-Hotel, mit sehr netten Personal, die uns auch mitgeteilt haben, was wir alles sehen können in unserer kurzen Aufenthaltszeit.

An jeder Ecke waren Straßenmusikanten. Wir verspeisten die leckerste Zapiekanka Polens.

Es gab und gibt unzählige Orte in und um Katowice, die es zu besuchen lohnt.
Vor allem ist es nicht so überlaufen, wie Kraków. Es hat natürlich nicht den Charme dieser alten ehrwürdigen Stadt. Aber Katowice ist auch schon sehr alt. Doch hier reißen auch hohe Betonklötze aus den 1970ern eine Schneise am Rand der Altstadt, die hauptsächlich aus Häusern aus der Zeit um 1900 stammen. Katowice ist damals genau wie das Ruhrgebiet aus allen Nähten geplatzt.

Die Steinkohle hat die Stadt jahrzehntelang geprägt. Heute hat sie einen rasanten Strukturwandel hingelegt und beeindruckt mit neuen Start-Up – Firmen in der IT-Branche und KI – Technologie.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen und erneut über die Stadt berichten.

In einem gesonderten Podcast sprechen wir über die Geschichte der Stadt.

P.S.: Der Podcast und Blog hat aus beruflichen (Ewas Prüfungen für Dolmetscher) , wie privaten Gründen leider länger gelitten und wird ab sofort nun jede Woche Freitag 18 Uhr gesendet werden, wenn nichts dazwischen kommt. Als Videopodcast in Youtube, sowie Podcast auf allen Kanälen.

Es ist auch geplant Live-Auftritte zu machen. Auf Anfrage sind wir auch buchbar für bestimmte Themen über Polen.

Alle Podcasts können auch bei @ruhrpottologeTV  gehört werden.

Links/Shownotes

Katowice / Kattowitz
https://www.katowice.eu/de
***
Vienna House Easy by Windham Katowice
https://www.wyndhamhotels.com/en-uk/vienna-house/katowice-poland/vienna-house-easy-katowice
***
Schlesisches Museum (Bergbaumuseum)
https://muzeumslaskie.pl/
***
Nikiszowiec
https://katowice.eu/czas-wolny/o-mie%C5%9Bcie/historia/historia-nikiszowca

https://www.zabytkitechniki.pl/poi/1715/osiedle-nikiszowiec

Mehr Youtube-Kanal:

https://youtube.com/@BigosKraut

Dieser Podcast wird unterstützt von
https://Brune-Sprachenservice.de

https://brune-sprecher.de

5 Tage im wunderschönen Krakow I +Videopodcast I +Podcast I Folge 11

Die altehrwürdige polnische Krönungsstadt zu besuchen ist so ein Highlight, wie Prag, London und Paris. Die zweitgrößte Stadt Polens hat einen besonderen Charme und zieht jede Menge unterschiedliche Menschen aus aller Welt an. Wir wollten unbedingt die Stadt selbst erleben.

Quer durch die Stadt schlängelt sich die breite Weichsel und oben thront die Wawel, die wir auch besucht haben und haben auch eine Führung durch die Katakomben der Kirche gebucht.

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Der Flair der Jüdischen Synagogen versprühen noch den Flair der alten Zeit vor der Besetzung der Deutschen Wehrmacht, die unendliches Leid verursacht haben.

Die Stadt hatte Glück nicht vom Krieg zerstört zu werden. So ist die zweitgrößte Stadt auch sie heute die meist besuchteste Polens.

Aber sie wird nicht allein wegen sich selbst, sondern auch wegen des relativ nah gelegenen Konzentrationslager Auschwitz besucht. Zu Auschwitz machen wir einen Extra-Podcast. Das zu besprechen brauchte auch Abstand und folgt nach dem Katowice – Podcast.

Wir haben tolle Restaurants entdeckt. Direkt das erste mit Cocktails aus dem Reagenzglas, wie bei einem Alchimisten. Das Zusammenschütten und der entstehende „Chemikalien“- Rauch machen ein Getränk schon sehr Besonders und erinnert an den Chemieunterricht in der Schulzeit.

Wir haben eine Wanderung quer durch das südliche Krakow zur Fabrik von Oskar Schindler gemacht, um sie zu besuchen. Doch wir hatten eine eher dumme Situation, denn sie war geschlossen wegen einer Betriebsratssitzung. Der Ausgleich kam in einem Neubau mit einem leckeren selbstgemachten Kuchen und Zitronenlimonade bei schönstem Wetter. Wir saßen direkt gegenüber der verfallenden Villa von Schindler, wo nicht klar ist, was damit passiert.

Wir haben die Wawel besucht, die Weichsel und die Altstadt erkundet auch mit einem kleinen Touristen-Elektro-Wagen, jüdisches Essen genossen und am letzten Tag die Natur bei einer Wanderung erschlossen, fernab vom Lärm der Großstadt.

Ein Teil der über 1600 Fotos folgen separat. Hört in den Podcast hinein. Im Videopodcast jedoch könnt ihr auch einige Fotos sehen von den Stellen, die wir besucht haben.

Na razie – Bis bald 

Links

https://www.krakow.pl
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Hotel Holiday Inn :
https://www.ihg.com/holidayinn/hotels/gb/en/krakow/krkcc/hoteldetail?cm_mmc=GoogleMaps-_-HI-_-PL-_-KRKCC
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Cocktail aus dem Chemiebaukasten :
https://www.kolba-restobar.pl/
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Museum Cricoteka :
http://www.cricoteka.pl/
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Oskar Schindler Emaillefabrik Museum
https://muzeumkrakowa.pl/oddzialy/fabryka-emalia-oskara-schindlera
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Buchempfehlung für einen Krakaubesuch :
https://www.droste-verlag.de/buecher/titel/gluecksorte-in-krakau.html

24 Stunden in Gliwice I +Videopodcast I +Podcast I Folge #10

Gliwice war wirklich eine Reise wert. Viel zu wenig Zeit hatten wir alles zu sehen, was Gliwice zu bieten hat. Wir müssen wieder kommen. Dennoch haben wir in den 24 Stunden vor der Weiterfahrt nach Krakow wahrlich schöne Dinge erlebt.

https://youtu.be/PvdNgFNYUKc
Videopodcast Folge 10 – 24 Stunden in Gliwice

Gliwice hieß bis 1945 Gleiwitz und liegt in Schlesien, der heutigen Wojwodschaft Slaskie (Schlonskie gesprochen). Nach dem Krieg wurde es Polnisch und die Deutschen mussten gehen. Die Stadt blieb im Krieg weitgehend verschont. Die Stadt ist nach der Zeit des Kommunismus nach und nach saniert worden.

Wir holen das nach, denn nur ein Tag reicht nicht die Partnerstadt von Andres Geburtsstadt Bottrop zu besuchen.

Gliwice steht für große Geschichte

Sehr interessant ist, dass 1796 in Gliwice der erste mit Koks befeuerte Hochofen auf dem europäischen Festland in Betrieb ging und damit die Industrialisierung in Oberschlesien losgetreten wurde.

Mit knapp 177000 Einwohner ist die wundervolle Kleinstadt im Süden zwischen Wroclaw (Breslau) und Krakow (Krakau) und westlichste Stadt des oberschlesischen Industriegebiets. Sie ist definitiv eine Reise wert. Ihre reichhaltige Architektur aus der Zeit des 15. bis zum Anfang des 20. Jahrhundert prägt das Stadtbild.

Der Sendemast ist weltweit der einzige komplett aus Holz erhaltene Funkturm der Welt und hat leider auch eine unrühmliche Geschichte bei den Anfängen des Zweiten Weltkriegs gespielt. Leider haben wir diesen nicht besuchen können durch einen lustigen Umstand, den wir im Podcast erzählen.

Stadt der kurzen Wege

Schon der frisch sanierte Bahnhof lädt ein vom Boden zu essen. Es ist überall sauber. Auf der Hauptstraße gibt es alle 40 Meter einen Mülleimer. Gliwice ist sauber und eine Stadt der kurzen Wege. Sie wird durch den Fluß Klodnitz durchkreuzt. Im Stadtgarten ist ein sehenswerter Palmengarten. Um den Rathausplatz finden sich viele Restaurants, die unterschiedliche Speisen von amerikanischen Burger bis zur polnischen Zapiekanka alles anbieten. Gegessen haben wir in einer Gasse in dem tschechischen Restaurant BOGrill. Anschließend gab es in der ersten Polka, Pierwsza Polka, einer Cocktailbar, die durch den Gleiwitzer Schriftsteller Horst Bienek inspiriert wurde, einer Veranstaltungsbar, und auch Gesellschaftsspiele gespielt werden können, zum Abschluss des Tages für uns einen Gliwicki szpas.

Übernachtungstipp Hotel Royal

Unser Hotel war das „Royal„. Wir waren sehr zufrieden mit unserer Suite. Das Frühstücksbuffet war reichhaltig, das Bett bequem und in den Gängen waren alte Fotos vom alten Gleiwitz. Ein guter Tipp für einen Trip ins Oberschlesische.

Unbedingt wiederkommen

Wir werden wieder hinfahren. Doch diesmal für ein paar Tage, um auch die Museen und Umgebung von Oberschlesien zu erkunden. Am zweiten Tag sind wir Mittags Richtung Krakow gefahren. Über unsere Tage in der wunderschönen Stadt Polens erzählen wir im nächsten Podcast Folge #11.

Weitere Bilder folgen in der Rubrik „Gliwice“.

Links

Homepage der Stadt: Gliwice – oficjalna strona miasta

Geschichte: Gliwice – Wikipedia

Übernachtungstipp

Hotel Royal

Website Hotel Royal – Hotel

Adresse: Matejki 10, 44-100 Gliwice

Tel: +48 32 400 00 00

Restauranttipp

BO Grill & Restaurant

Tschechische Grill-Speisen

Adresse: Plebańska 5, 42-500 Będzin, Woj Śląskie

Tel: +48 606 641 841

Plebańska 5, 42-500 Będzin, Woj Śląskie

Bo Grill & Restaurant – Steki – Żeberka – Wino – Piwo

Cocktailbar

Pierwsza Polka

Adresse: Zwycięstwa 6, Gliwice

Pierwsza Polka (@pierwszapolka) • Instagram-Fotos und -Videos

Polnischer Fußball – Geschichte & Geschichten I Live-Auftritt – Videopodcast I +Podcast I Folge 9

Unser erster Live-Auftritt vor Publikum mit dem Thema „Polnischer Fußball“ im Stadion der Träume in Düsseldorf. Dort wurde die alte Stadtbücherei umfunktioniert zu einer Bühne für #everybodysheimspiel. Dort wurden fast jeden Tag in dem Monat der Europameisterschaft in Deutschland jedes Land mit einem kunterbunten Programm vorgestellt. 

Video-Podcast:

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Mehr Informationen

Bis zum Schluß der Meisterschaft wird jedes teilnehmenden Land durch Tanz, Gesang, Lesung, Information, Ausstellung in den Räumlichkeiten vorgestellt. Wir haben einen Live-Podcast gemacht über die Geschichte mit Geschichten zum Thema Polnischer Fußball. 

Wir haben auch polnische Wörter zum Thema Fußball, aber auch die Gurke oder Motek besprochen. Haben die Geschichte der PZPN, des Polnischen Fußballverbands, kurz angesprochen. Robert Lewandowski ist ein unglaubliches Ausnahmetalent der Polen. Wir besprechen seine Auszeichnungen und Laufbahn. Wir haben die goldene Zeit und kurz das Wasserspiel mit den Deutschen in den 1970er Jahren besprochen. 

Es gibt auch unschöne Informationen, wie die Ermordung von Nationalspielern, die wir unbedingt ansprechen wollten und zu einer etwas verkürzten Gedenkminute aus Zeitgründen aufgerufen haben. 

Mit Ruhm hat sich die Nationalmannschaft leider nicht bekleckert bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Sie hat gekämpft, aber es reichte nicht. Die Tore machten die anderen. Polen ist die erste Mannschaft gewesen, die ausschied und war damit Europameister des Ausscheidens. Aber sie hat schon immer in der Europameisterschaft eher schlechter als bei der Weltmeisterschaft ausgesehen. 

Wichtig ist ein Name, der auftaucht, den die neuen Generationen nicht mehr kennen: Ernst Willimowski Er spielte für das Deutsche und für das Polnische Nationalteam und schoss auch für beide Mannschaften Tore. Er spielte auch in der „Soldatenelf“ zur Unterhaltung der Armee mit Fritz Walter zusammen. 

Insgesamt hat die Polnische Nationalmannschaft in 890 Spielen 389 Siege errungen, 218 Unentschieden und 283 Niederlagen geschafft. Zur Zeit in der FIFA-Weltrangliste immerhin dadurch auf Platz 26. 

Wir empfanden den Live-Auftritt als eine tolle Erfahrung und würden es nicht nur wiederholen, sondern auch für andere Themen machen. 

Danke Stadt Düsseldorf für die Einladung ! Wir haben es gern gemacht ! 

Am Ende hatten wir noch ein Gewinnspiel eingebaut. Auf Polnisch sollten deutsche Teilnehmer den „Schüttelreim“ „Käfer im Schilf“ aufgesagt werden. 

Ich habe ihn vorgemacht, aber niemand der leider wenigen Zuschauer hatte sich getraut. Wir spenden ihn nun der Gesellschaft Bochum Donezk für die Waisenkinder, die von dem Verein mit Hilfstransporten beliefert werden und wir auch immer unterstützen. 
 
 

DJ Tomek Woziakowski
Schallplatten aus Polen
https://richtig-polen.de

Kokopol (Polnisch lernen)
https://kokopol.eu

Polnischer Fußballverband
https://www.pzpn.pl

Polnische Höchste Bundesligaklasse
https://www.ekstraklasa.org/

Der doppelte Nationalspieler
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Willimowski

https://www.spiegel.de/geschichte/ernst-willimowski-nationalspieler-fuer-polen-und-deutschland-a-1095784.html

Robert Lewandowski
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Lewandowski
Robert Lewandowski – DER SPIEGEL

Geschichte der Polnischen Nationalmannschaft
https://de.wikipedia.org/wiki/Polnische_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft

FIFA – RANKING
https://inside.fifa.com/de/fifa-world-ranking/men

Der Ball geht als Spende geht in die Ukraine an ein Waisenhaus über die Gesellschaft Bochum Donezk
https://bochum-donezk.de (gespendet wird der Fußball an den Verein, der diesen an das Waisenhaus in die Ukraine mit einem Hilfstransport schicken wird)

Lukrecja ist keine Heilige I Video-Podcast I +Podcast I Folge #8

Essen Polen Lakritz, Weingummi oder Chipse? 

Lukrecja heißt auf Polnisch Lakritz. Die Bezeichnung klingt wie eine Figur aus der griechischen Mythologie oder einer Frau, die vom Papst geheiligt wurde nachdem sie für ihre Aufopferung für irgendwen geköpft wurde, doch dem ist nicht so.

Mehr als 90% in Polen sind katholisch und genauso viele essen oder kennen keine Lakritze. Jedes Mal, wenn ich mit Ewa in Polen bin, finde ich keine Lakritze in den Regalen der Supermärkten. Aber in Zielona Gora haben wir die „Sweet Factory“ entdeckt, die ich auch schon in Bydgoszcz oder Krakau gesehen habe.

Natürlich wollte ich wissen, ob dort neben Schokolode und Weingummi, Lakritze zu finden waren, die Polen scheinbar nicht so gerne essen, obwohl sie wie Finnland und Schweden Ostseeküste haben, wo Lakritz zum täglichen Leben gehört. 

Slodycze sind Süßigkeiten, die Polen auf ihre Art und Weise gern essen. Ewa isst gern Krowka. Das sind hier die bekannten „Muh“-Bonbons. Die Butterbonbons, die mit Kokos, Pfefferminz, Chilli, Schokolade oder was auch immer, werden in Polen auch schon lange sehr gern gegessen. Es gibt auch diese Bonbons, die innen drin irgendwelche gelatineartige Frucht beinhalten. Die kenne ich komischerweise vom Karneval. Bonbons, die hinterher in Deutschland keiner gegessen hatte, weil die einem nicht schmeckten. Also mir zumindest nicht. 

Zelek sind Weingummis, die in Polen durch Haribo und Co natürlich ihre Abnehmer gefunden haben. Manche Namensgebung im polnischen klingen witzig, aber Zelek stammt wohl aus dem Ursprung des Wortes Gelatine. 

In der „Sweet Factory“, die interessanterweise keinen, polnischen Namen hat, sondern einen Englischen, kann eine Tüte mit egal welchen Süßwaren vollgemacht werden. Die Tüte wird abgewogen und dann komplett bezahlt. 

Der Preis allerdings ist heiß, doch was macht das, wenn man die Schaufel nimmt und die bunten Teile reinschüttet bis der Arzt kommt. Hauptsache ich habe endlich polnische Lakritze bekommen. Tatsächlich waren sie sehr lecker. Sie sind eher mild, nicht so salzig, wie die niederländischen oder skandinavischen Lakritze. Wir besprechen auch das Softeis, das in Polen in der italienischen oder amerikanischen Variante zu bekommen ist. 

Galka heißt eine Kugel. Galky sind mehrere Kugeln Eis. Mit Fingern isst jeder die Süßigkeiten. Wie ich darauf gekommen bin, weiß ich nicht. 

Das wir im Gespräch dadurch auch noch die drei Varianten besprochen haben, die bei uns nur eine hat, lässt mich wirklich beim Lernen im Regen stehen. Die polnische Bezeichnung für einen Finger ist anders, als für Finger bis vier Stück. Danach kommt wieder eine andere: 1 Finger ist Palec, ab 2: Palce, ab 5 Finger ist das Wort Palcow. Das kann doch keiner behalten! 

Zurück gehen wir auf die Süßwaren, die mit Fingern gegessen werden, wenn sie vorher nicht amputiert wurden, nämlich Chipse. Polnische Chipse haben wir entdeckt und dort stand „Kot“ drauf auf der Verpackung. 

Als Deutscher schiebt niemand den Extrastreifen weg. Man könnte es stark missverstehen und die Finger von der Tüte weglassen, wenn da nicht die Bilder von Paprika und einem kupfernen Kessen zu sehen wären. Ich war auf jeden Fall neugierig auf den Geschmack mit Molke- und Knoblauchpulver! Jedenfalls gab es keine Natriumglutamatspritze in der Gewürzmischung. Sie schmeckten natürlich und frisch! Die Auflösung beim Entfernen des Streifens war das Wort „kotle“, was „Kessel“ heißt im Zusammenhang, dass die Chipse im Kessel fritiert wurden. Auf der Verpackung ist die Bezeichnung der Vorgang der Herstellung im Polnischen der Titel, während im Deutschen die Bezeichnung „Kesselchipse“ klar definiert werden. 

Wir gehen die einzelnen Inhaltsstoffe der Chipstüte durch, wie es auf Polnisch gesagt wird, die von der polnischen Firma hergestellt werden und eine geringes Mindesthaltbarkeitsdatum haben. Sie müssen somit schneller vertilgt werden. Hat natürlich für die Firma den Vorteil, dass schnell nachgekauft werden muss! Der Herstellungsprozess mit Sonnenblumenöl ist patentiert und einzigartig. 

Wir fanden es mal spannend einzelne Wörter erklären, die genutzt werden. Ob ihr behalten könnt, was auf der Chipstüte einzeln stand? 

Bis bald! 

Na razie! 

Bigos Ewa & Kraut André Brune 

Shownotes: 

Sweet Factory 

https://sweetfactorystore.pl 

Chipshersteller Przysnacki 

https://przysnacki.pl 

Musik im Podcast und Video: 

Happy Step 

Musiker: Nordgroove URL: https://icons8.com/music 

HINWEIS: Der Podcast enthält Produktplatzierungen jedoch keine bezahlte Werbung! Sie dient nur der Erklärung, wo Lakritze gefunden wurden und woher die Chipse stammten, um zu zeigen, was Polen für Süßwaren essen.

Kurztrip nach Zielona Gora, der Weinstadt Polens I Podcast #7 I +Video

Für Knappe zwei Tage haben wir Zielona Góra besucht. Eine schöne kleine Großstadt im Südwesten 94 km von Frankfurt /Oder entfernt. Im Podcast Folge 7 sprechen wir über unsere Eindrücke und Erlebnisse in der polnischen Weinstadt.

Es war zu wenig Zeit, um alles kennenzulernen. Gern wären wir geblieben, aber sind mit Sicherheit bald wieder da.

HINWEIS: Im Video-Podcast haben wir fälschlichweise Podcast #8 statt #7 stehen. Diesen Schreibfehler können wir nachträglich nicht mehr ändern.

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Auch beim nächsten Trip werden wir das empfehlenswerte Hotel Ruben dann wieder buchen. Kulinarik in Form von Essen und Wein gab es in Hülle und Fülle vor Ort.

Zielona Góra, auf Deutsch ‚Grünberg‘, ist die Weinstadt in Polen.

Ich liebe Grün (oben auf dem Gipfel beim Palmengarten

 

Allein die über 40 kleinen Baccussfiguren, die einen Stadtrundgang humorvoll machen und jede Sehenswürdigkeit skulpturhaft untermalt haben, laden dazu ein zu kommen.

Super-Baccus

Das Landesmuseum ist ein besonderes museales Schmuckstück mit Kunst von heimischen Künstlern und wechselnden Ausstellungen. 

Eine Etage zeigt die Geschichte der Stadt und das Leben vor der Zerstörung und Vertreibung der Deutschen und das neue beginnende Leben von geflüchteten Polen, Romas, Ukrainer und Juden aus dem Osten des alten Polens, die sich hier nach 1945 niedergelassen haben.

Speedway ist der Sport der Stadt. Und die Altstadt ist ein Kleinod.

Was wir erlebt haben, ohne groß auf die Historie einzugehen, besprechen wir hier mit reichhaltigem Bild und Videomaterial, das auch im Blog https://bigoskraut.de zu sehen ist.

Die einzelnen Videos sind bald auch hier im Youtube – Kanal zu sehen.

Viel Spaß und Na Razie!

Ewa & André Brune 

Internetseite „Zielona Gora“
Startseite | Wilkommen in Zielona Góra (visitzielonagora.pl)

Wikipedia
Zielona Góra – Wikipedia

Übernachtung und Abendessen im Hotel Ruben:
Ruben Hotel Zielona Góra | Ruben Hotel

Landesmuseum Zielona Gora
Strona główna – MZL

Künstler Jan Buck
Jan Buck – Wikipedia

Als PDF – Datei das Buch „Rundgang durch Zielona Gora“ von Krzysztof Garbacz auf Deutsch
Zielona Góra. Rundgang durch die Stadt von gestern und heute (agencjawydawniczapdn.pl)

P.S.: Wegen Mikroausfall während der Aufnahme das Handymikrofon benutzt. Ton kann etwas leiser sein.

Musik: Happy Step
Musiker: Nordgroove
URL: https://icons8.com/music

Windige Schwiegereltern mit Käfern im Schilf I +Gewinnspiel I +Video I +Podcast #6

Der Frühlingsanfang begann sehr windig während der Aufnahme. Diesmal sprechen wir über das „Nichtwindig“ sein in Polen. Den Urlaub bei den Schwiegereltern in Tuchola, den wir erweitern auf dem Rückweg mit ein paar Tage Aufenthalt bei Zielona Gora, auf Deutsch „Grünberg“. Es gibt auch ein Gewinnspiel!

 

Zum Video:

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Zum Podcast:

Teaser 1

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Teaser 2

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Teaser zum Gewinnspiel

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Zielona Gora ist eine Stadt nah der Oder in der Wojwodschaft „Lebuser Land“ – auf polnisch: lubuskie. Die Stadt besprechen wir in einem der nächsten Podcast nach unserem Kurzurlaub dort. Ewa hat ihrem Mann diesmal für den Frühlingsanfang zwei schwierige polnische Schüttelreime mit Belohnung auf dem Weg gegeben vorzulesen.

Dazu gehört natürlich das Gedicht über den Käfer im Schilf.

Käfer im Schilf

Daraus haben wir ein kleines Gewinnspiel gestrickt. Wer das Gedicht relativ Fehlerfrei uns zuschickt, der bekommt ein Souvenir aus Zielona Gora zugeschickt. Wir freuen uns also auf eure Hörmitschnitte.

Dieser Text als Hörnachricht auf mein Handy geschickt werden: 0163391257 oder an die Mailadresse bigoskraut@gmail.com

Mitmachen können nur Deutsche ohne polnische Sprachwurzeln. Polen und Polinnen, oder eingewanderte polnisch sprechende Personen sind ausgenommen. Die knacken das Gedicht ja mit Links. Wir werden die besten aussuchen und vorspielen und der Gewinner oder die Gewinnerin wird sich über ein Souvenir freuen, was wir vor Ort uns aussuchen.

Ein weiteres Gedicht über einen Igel, der Unkraut frisst, wird bei von mir im Video gesprochen. Ohne ein Pinnchen Wodka, um besser nuscheln zu können, geht es nicht.

Gedicht II

Zielona Gora ist im „Lebuser Land“, dass an der deutschen Odergrenze zwischen Frankfurt an der Oder in Richtung Görlitz liegt. Wir haben im MDR eine schöne Reisesendung über die Stadt und das Umland gesehen und haben uns vorgenommen für ein paar Tage dort einen Abstecher auf dem Rückweg zu machen. Wir werden darüber euch berichten, wie wir die Stadt empfunden haben. Denn sie gehört zu den Weinstädten Polens. Ein Deutscher hat vor über 100 Jahren den Weinanbau dort hingebracht und beste Weine erzeugt. Die Polen vor Ort skandieren den Weinanbau weiter in seinen Ehren und bringen edle Tropfen zu Stande.

In Polen gibt es den Ausdruck „windig sein“ nicht. Ewa müsste den kleinen Honigprofessor Miodek für die polnische Sprache anschreiben. Er ist Polinist und erklärt seit vielen Jahren Wörter oder Sätze der polnischen Sprache im polnischen Fernsehen auf sehr amüsante und angenehme Art. Auch er weiß manches Mal nicht alles und muss nachforschen, aber erklärt es dann auch nach den Recherchen.

Wir sprechen über „Wüste“, weil wir den zweiten Teil von „Dune“ im Kino den Tag zuvor gesehen haben.

Das mich ein paar Tage eine Wespe – auf polnisch „osa“ – in den Mittelfinger gestochen hat in der Wohnung berichten wir auch kurz, da ich das polnische Wort nicht kannte.

Für Alle, die es nicht wissen: Am 21.2. ist der Tag der polnischen Sprache. Deswegen hat auch Ewa mich angehalten diese Schüttelreime zu sprechen. Tipp: Nach ein paar Wodkas geht es einfacher… Aber das soll nicht animieren erst immer einen zu trinken. Das ist als Scherz gedacht. Obwohl das Klischee könnte ja stimmen, dass die Polen gern Wodka trinken. Der Grund könnte ja sein, dass sie dann erst ihre Sprache besser können. (Scherz!!!)

Weitere Wörter sind Schwiegereltern – tesciowie, Freilichtmuseum – Skansen, Honig – miod und Frühling – wiosna, die wir im Gespräch aufgabeln und besprechen. Viel Spaß beim Reinhören oder Sehen! Nicht die Sprachnachrichten vergessen!

Bis bald – Na razie!

Quelle für weitere polnische Demotivation:

Polnische Demotivation bei Schüttelreime
https://demotywatory.pl